Heute so viel Wert wie vor 5 Jahren…

GEDANKEN-AN-STOSS

Von JK aus 2015

Das Internet explodierte nahezu in die reale Welt man ist immer mehr online. Diese Möglichkeit erweitert die Realität in Echtzeit um eine Ebene digitaler Inhalte.

Man sieht, dass bei immer mehr Menschen fb und andere Netzwerke zur Einzigwelt werden. Sie haben keine Ahnung mehr davon, dass es ein Land hinter dem Computer-Horizont gibt. Sie haben sich und diese Welt verlassen und sind in einer unrealen Scheinwelt gefangen.

Salvatore Dali sagte einmal, man werde ein Genie, wenn man beharrlich so tue, als sei man bereits eines.

Ich stimme dieser genialen Einsicht zu, zumal sie meiner Prognose von der Erschaffung des eigenen Selbst und der Welt hier auf fb gleichkommt.
Um sich seelisch und moralisch weiterzuentwickeln, ist es nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig die reale Welt öfter stattfinden zu lassen.
Die Welt da draußen zeigt, wer ich im Geiste bin. Dort übernehme ich Verantwortung für die Welt, bin ich meinem Freund ein guter Freund, habe ich noch reale Freunde und letztlich zeigt es auch:

„bin ich ohne die Welt aus Bits & bytes noch lebensfähig und für meinen Nächsten überhaupt noch tragbar.“

Zur Schule der Lebenskunst gehört auch der Umgang mit realen Anderen.
Hier sehe ich die direkte Reaktion auf mein Handeln und Tun.
Hier sehe ich entsetzen oder Zustimmung, hier bekomme ich ein Feedback der Gefühle, hier kann die soziale Komponente wieder greifen und die Hemmschwelle die in der Virtualität fast völlig verloren ging wieder langsam wachsen.
So habe ich wieder die Möglichkeit zu einem liebevollen Menschen zu werden, der am Ende auch ein geliebter Mensch sein wird.

Mir ist hier in letzter Zeit aufgefallen das die Maßstäbe die wir für uns selbst hier setzen, nicht automatisch dazu führen sie bei anderen anzuwenden. Im Gegenteil immer öfter erlebe ich die gekränkte Eitelkeit die gleichermaßen kränkt und sich dessen nicht mehr bewusst ist.

Man kann das Leben eines Menschen hier auf fb, ein wenig mit dem, des Robinson Crusoe vergleichen. Jeder Mensch ist auf seiner Insel ein König, aber auf der Insel eines Bekannten nur ein Gast.
So gebietet die Gastfreundschaft und das Vertrauen, das in uns gesetzt wird, wenn man uns einlädt, auch eine hohe Anforderung an unseren Respekt.

Man soll die Illusionen, die beschränkten Horizonte, die uns allen fb bietet nicht auslöschen, aber man sollte sie beherrschen lernen und das kann man in der realen Welt wiederum am Besten lernen…

Foto/Text JK „Existentielle Selbstreflexion“ = „ein mir nirgends sich schließendes Medium“

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