Der Kopf und seine Wehwehchen…

Wie sagt man Unrast die Ruhe vor dem Sturm oder der Ausblick auf das Inferno. Ich weiß nicht was mein Kopf von mir will. Aber es wird jeden Tag ein wenig schlimmer. Das geht mir auf die Nerven, da ich unfähig bin einfachste Dinge zu lösen. Ich komme mir vor wie der kleine Jens Peter der aus dem Bällebad abgeholt werden muss.

Und dann wie aus dem Nichts, kreisen Gedanken plötzlich um die good old times mit Tom. Das hat das SZ Magazin in einem Satz gut erfasst: „Ich saß mit einem alten Freund am Tresen und dachte an all die Ferienlieben, von denen ich mich leichten Schrittes verabschiedet hatte, während die jeweiligen Jungs (bei mir natürlich Mädels) mit den Tränen kämpften, und ich schämte mich für die riesigen Körbe, die ich rücksichtslos verteilt hatte.“
Danke an SIMONE BUCHHOLZ in diesem Fall denn Sie ist die Autorin des genialen Satzes, nebst Artikel, nachzulesen im aktuellen Magazin der SZ.

Heute Abend quatsche ich mit Klaus, einem Weggefährten aus den 80/90er Jahren. Wir zwei könnten wohl auch Bücher schreiben. Grade so wie Tom war er das Pendant in der Arbeitswelt. Wieviele Nächte haben wir gemeinsam die Welt schön getrunken, ich weiß es nicht mehr und das ist auch gut so. Denn wer die Preise in den Häusern kennt, nur der kann sich vorstellen wie hoch damals meine Mastercard Abrechnungen waren. Die Meine ist jedesmal zusammengebrochen wenn sie eine geöffnet hatte.

Es waren königliche Jahre und wir waren Könige, jeder auf seine Weise, Tom, Klaus und zu guter letzt Ich…

Foto/Text JK ©17/07/2022

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