Und manchmal möchte ich mein Schaukelpferd zurück…

Was für ein Irrsinn. Ich sträube mich gegen die Nachrichtenflut. Aber es kommt wie es kommt und in einer Ecke die ich nicht abgeschottet hatte, brüllt plötzlich Trump, den Twitter dank Musk bald wieder mag, der Chinese wird uns alle atomar vernichten.

Hey Welt, jetzt wird es aber eng!

Da fällt mir nur noch mein so geliebter Traum von West-Irland ein. Dort im ewigen Wind auf der Klippe, warm angezogen, auf das Ende warten und dabei noch einmal die Kraft der Natur genießen. Ich weiß nicht ob die letzte Zigarette nach all den Nichtraucherjahren schmecken würde, genauso wenig ob Weintrinken bei Wind und Wetter im Freien wirklich was taugt, – aber ich wäre dazu bereit.

Was folgt wäre eine große Befreiung. Eine nie dagewesene Ruhe. Ein Friede den man sich nicht ausmalen, geschweige denn vorstellen kann. Das muss sein wie der Flug des Weißkopfadlers über das Death Valley. Nicht einmal der Flügelschlag setzt den Ohren zu. Eine fallende Stecknadel wäre ein orchestraler Paukenschlag.

Während Putin seine Allmachtphantasien spinnt und zig tausende Russen, wie schon einmal die Deutschen lautstark „Ja“ brüllen und am Ende in einem qualvoll lautem Aufschrei sterben, denke ich mich besser weit, weit fort…


Foto/Text JK ©11/05/2022

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2 Kommentare zu „Und manchmal möchte ich mein Schaukelpferd zurück…

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