Wie die Schlange um den Hals…

Das Atmen fällt schwer. Wie eine Ritterrüstung senkt sich die Schwere auf den Brustkorb. Alles wird zur Tortur, selbst kleine Dinge fallen schwer. Die Freude am Dasein hat sich zersetzt. Lebensqualität gegen Null oder gar Minus zwei bis drei.

Ich hätte gerne sowas wie die Verleihung des Filmpreis gesehen. Aber sie bringen nur Dokumentationen über E-Autos und all jene so falsch, dass ich schier noch mehr kotzen könnte. Was für eine Welt?

wobei das TV Programm lange schon zu Wünschen keine Auswahl zur Verfügung stellt. Alles nur Wahl mit einem Laschet der zur Figur des Don Quichotte mutiert…

Wie armselig kann Politik verrotten. Am Ende bleibt die Gosse und der Verlust aller menschlichen Werte. Warum nimmt das immer den gleichen Verlauf. Warum lernt man nicht daraus?

Die Macht zu verlieren ist scheinbar für viele so grausam, dass jene völlig vergessen wie schlimm erst der Abgrund dahinter sich darstellt.

Ich für mein Teil spüre den Verfall näher kommen. Fühle mich entmachtet von meiner Selbst. Das Leben hat die Freude verloren und der Sinn ging gleich mit den Bach herunter.


„Doch zu jenem zweiten Kreis der traurigen Hölle,
wo inmitten der Böe, des Wirbelwinds
und Fehlen des Regens und der Hagelkörner,
brauchen die Liebenden nicht Ihren Kummer zu erzählen.

Blass waren die süßen Lippen, die ich sah,
Blass waren die Lippen, die ich küsste,
und schön die Gestalt. –
Mit der ich über den melancholischen Sturm schwebte.“

– Dante Alighieri: Göttliche Komödie



Schöne arme traurige Gewissheit…


Foto/Text JK ©05/10/2021

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