Kranke Mütter kranke Kinder…

Was für ein Artikel in der SZ °!°

Ein Kind ist natürlich schnell neidisch wenn andere in seiner Klasse bereits das neuste iPhone vorweisen können und dann geht die Nerverei eben los. Aber der Don hat schon und die Donatelle auch…

Übrigens da wird ein zehnjähriger zitiert!!! Kinder Psychologen reden da dann vom frühesten Zeitpunkt eine digitale Premiere zu starten. Sie raten weiter das Limit vor dieser art Dattelkästen auf 30-45 Minuten zu begrenzen. Und zwar exakt! Das gilt übrigens als Gesamteinheit, sprich Nintendo, Konsole, Elterńs Handy und selbstständiges TV glotzen. Als 10 jähriges Kind. Als 11 jähriges geben die Psychologen 30 Minuten drauf da hier bereits schulische Faktoren mit eingerechnet werden.

Anders drohen böse Spätfolgen und andere Verwerfungen und daher raten Kinderpsychologen dazu die Kinder vor die Türe zu schicken, dort wo die natürlichen Dinge geweckt werden und man glaubt es kaum, dort hin wo die Freunde wohnen.

Nun mein Enkel ist erst 8 und mischte bereits voll mit. Ich sage nur soviel, seine Erzeugerin, selbst hochgradig abhängig von iPhone und Co. , das iPhone geht nicht in den Ruhemodus, ist da erschütterndes Vorbild.

Die Verhaltensweisen zeigen sich sodann in der realen Welt. Natürlich hat mein Enkel zusätzlich zum gesamten Programm noch eine Telefonuhr in Übergröße am Handgelenk. Daran spielt er wenn wir sagen 30 Minuten sind um pack mal den Nintendo weg. Klingelt das Ding etwa weil ein Klassenkamerad anruft, dann kann man zusehen wie ihn das „Ding“ total überfordert.

Die Quintessenz der SZ Psychologen lautet daher:

So hart es klingt: Ich bin dafür, den Besitz eines Smartphones so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Dieses kleine Kästchen ist ein Fluch, das Energie und Fantasie raubt. Die Ablenkungsmöglichkeiten sind einfach zu verlockend. Die wenigsten Erwachsenen können damit umgehen, Grundschüler schon gar nicht.

Und nochmal zur Erinnerung, ich rede hier von einem Grundschüler welcher durch falsche Signale ins absolute Nirvana seines eigenen Wohlergehens und der damit zu erwartenden Spätfolgen geführt wird, – und das mit grade einmal 8 Jahren…

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Kennt ihr das sicherste Mittel, ein Kind unglücklich zu machen? Ihr müßt es daran gewöhnen, alles zu erhalten. Sein Verlangen wächst unaufhörlich. Bald oder spät wird euch die Ohnmacht zwingen, ihm etwas zu versagen, und dies ungewohnte Versagen wird ihm weit größere Qual sein als die Entbehrung des verlangten Gegenstandes.

Jean-Jacques Rousseau


Foto/Text JK ©03/08/2021

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