Tod und Geburt…

Grade las ich im SZ Magazin einen Text darüber und sehe es ebenso, erst im Todeskampf sehen wir die vergebenen Chancen des Lebens und all das was zählt und das was eben nicht zählt im Leben. Viele Dinge über die wir uns oft wochenlang herumschlagen sind es gar nicht wert.

So habe ich eine Ableitung zu Schuld & Sühne von Dostojewsky und fraglicher „Zugereisten“ gesucht und für mich auch gefunden. Aber zu was?

Wer den Tod nicht kennt, der weiß nicht, was Denken ist«, hat der Künstler Joseph Beuys gesagt. Man könnte hinzufügen: Wer den Tod nicht kennt, weiß auch nicht, was wahrhaftig leben ist. So die SZ.

Nun ich meine da ist was dran. Aber fühlen wir Menschen uns nicht auch berufen uns mit weniger machtvollen Gedanken umgeben zu können/müssen, während wir noch recht doll leben? Ich meine ja und somit ist der Teppich ausgebreitet sich auch scheinbar banalen Themen des Alltäglichen zu widmen die einen schon mal zum Kotzen bringen.

Tod und Geburt, das erleben alle Menschen irgendwann. Es ist unsere Erfahrung welche wir egal was zwischendurch passierte alle teilen. Nicht mehr und nicht weniger. Nur der Zufall kann uns ähnliche Lebenswege zuteil werden lassen, sonst teilen wir nichts miteinander.

Das Alter und der nahende Tod führen uns zu solchen Gedanken. Daran mag die Vulnerabilität, welche unser Leben noch einmal im neuen Glanz erscheinen lässt mit Schuld sein.

Wir sollten diese uns vielleicht letzte geschenkte Ressource welche uns das Leben freigibt daher gut nutzen, um dem schon lauernden Tod ebenbürtiger erscheinen zu lassen…


Foto/Text JK ©01/08/2021

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