Fields of Gold…

Ist es nicht komisch wenn meine Sehnsucht sich den Herbst wünscht, noch bevor der Sommer erreicht wurde. Ich möchte Landschaften hören. Die Vögel am Himmel belauschen und mit ihnen in ein TakaTuka Land fliehen um endlich Ruhe und Unbeschwertheit zu empfinden.

Am Wochenende sahen wir Raja und den letzten Drachen und lernten viel über Zusammenhalt, Liebe und gegenseitiges Vertrauen.

All das sehe ich in meinem Umfeld nicht mehr.

Meine Sonne hat keine wehenden Haare und meine Drachengeschichten versiegen in Dunkelheit. Nichts ist spürbar, nicht einmal der heiße Auswurf der Grausamkeiten.

Die Welt ist schlecht und wir die dem Leben einst soviel abgewonnen haben, wir sind in die Jahre gekommen. Müde und schlapp geworden. Nichts da was uns motivieren könnte das Schwert noch einmal zu erheben.

Und so ist unser Abend eben nur ein Abend von vielen und da die Seele angeschlagen wie nie, muss es ein Herbstabend sein der uns jetzt noch einmal streichelt. Wir wollen in den Winter gehend geknickt sterben und anders als so oft besungen, nicht im Tautropfen der Frühlingssonne zu neuem Leben erweckt werden…


Und das Grau
Unter meinen Bäumen
Erhellt das Grab meiner Träume
Und der Regen
Auf dem Moos und dem Klee
All das tut mir heut nicht mehr weh
Der Kampf der Drachen ist vorbei
Er starb im verregneten Gefühlsallerlei


Foto Text JK ©07/06/2021

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