I keep dancing on my own

…und es ist ein großer schwarzer Himmel über mir.
Nichts kann mich berühren,
nichts mich verführen
und nichts aus meiner selbstgebauten Isolation
herauszaubern…

Das Leben hat wenige Lichtblicke. So habe ich von meinen Lieblingen heute ein, wie ich finde, mega stylisches Shirt für meinen Enkel bestellt. Ich lasse es dann immer lieber etwas größer, also minimal, ausfallen. Nachfrage unerwünscht da sonst bereits diese revolutionäre Schnappatmung einzusetzen droht. Na gut, ich gestehe, meine Interpretation.

Gestern sprach ich irgendwie mit gefühlt tausend Franzosen. Alle sahen mich fast schon quälend, suchend an und bekamen von mir sicher eine unerwartete Antwort. Eine wirklich nette junge Frau fragte mich nach einer kleinen Einigung auf die englische Sprache, ob ich wüsste wo die heiße Quelle sei und charmant gab ich eventuell in einem Hotel zur Antwort. Sie hatte mich verstanden und war mir keineswegs böse.

Wo mündet die Rhone, in einem Delta im Mittelmeer. Das war bei meinem Ausflug ins Wallis die Wissenslücke.

Es sieht hier in den Bergen ein wenig aus wie in einer alten fremden Zeit. Alles scheint still zu stehen. Wären da nicht einige Luxusrestaurants im schaurig alten Gewand, jedoch mit Preisen die mit Sankt Moritz mithalten könnten, man würde laut um Hilfe schreien. Transformation ins Mittelalter und das ohne meine Zustimmung.


So weit weg
Und doch so nah
Die lichter gehen aus
Nichts trügt mehr
Als hier der Schein
Alles rast an mir vorbei
Hinüber ins trübe Allerlei


Foto/Text JK ©04/06/2021

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