Der Lärm des alltäglichen…

Seit ich von unserem Schlagzeuger fast ins Nichtshören verbannt wurde, das war etwa 1987, seither haben sich meine Ohren derart aufgebaut, dass ich nunmehr eine Ameise auf der Terrasse höre. Na ok fast !!

Aber es sind ja nicht nur die Geräusche die so um uns herum eben statt finden. Seit neuestem versuche ich auch die digitalen Geräusche zu mindern. So zumindest jene die uns krank machen. All der Mist um Trump zum Beispiel natürlich. Ja und dann war da noch der Wendler, ja darauf habe ich reagiert da ich natürlich keine Scheuklappen trage und mir die Geschichte vom Tonstudio wieder in den Sinn kam.

Letztlich bin ich dabei das Fernsehen zu verbannen und natürlich weiß ich dass das nicht so klappen wird wie es sich grade anhört. Aber ganz ehrlich schön wäre es denke ich. Die Medienvielfalt hat derart zugenommen, da sehe ich neulich einen Rezo bei Precht und staune nicht schlecht. Also nur mal für Euch: ich schätze beide sehr. Wobei Rezo habe ich eher lieb und Precht hätte ich öfter gerne in der Tasche. 😎

Übrigens der Sturz gestern hätte auch schwerer Enden können. Jedoch muss man auch einmal Glück haben und den blauen Zeh samt Schmerzen + Schulterschmerzen trage ich sicher noch Tage mit mir herum. Nun man kann ja unserm Lauser nicht die Schuld unterjubeln, jedoch kam mir sofort das gebrochene Handgelenk vom ersten Unfall mit unserer Jagdhündin in Erinnerung. Sie ist eben so programmiert und das haben Frauchen und Herrchen bereits einige Male erfahren müssen.

Grade wehen kleine sonnendurchflutete Sterne in Form von herbstlich bunten Blättern am Fenster vorbei. Dazu erklingt sehr entspannende Klaviermusik durchs Haus.

WAS FÜR EIN FRIEDEN…💕

Einzig die alte Kaminuhr tickert sekündlich dazwischen und erfüllt damit den Zweck ihrer Anschaffung. Damals bemerkte ich fast urplötzlich diese Stille und beschloss spontan wie immer, diese zu brechen. Mein Vater der damals bereits ohne meine Mutter auskommen musste fand die Idee so genial, dass wir zwei mitten im Winter in den Schwarzwald fuhren und mit einer Uhr im Kirschbaum farbigen Gehäuse zurück kamen. Seither tickert das alte Uhrwerk tagein tagaus die selbe Melodie. Sie durchbricht mit ihrem zarten jedoch wohltuenden Geräuschen die oft so stoische Ruhe.

Es ist gleichfalls eine schöne Erinnerung, als auch ein Begleiter meiner selbst geworden. Ich würde sie egal bei welchem Umzug nie zurücklassen. Es ist wie eine Art Metapher:

Obwohl die Zeit jede Sekunde verrinnt bleibt sie mir doch durch jeden Sekundenschlag erhalten. Grade darum sind wir uns wohl so nahe…

Foto/Text JK ©14/10/2020

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