Geplanter Minimalismus – ab und zu ja…

Mein Blog wĂ€chst und wĂ€chst. Nein das sind keine Eitelkeiten, langjĂ€hrig Folgende werden sich erinnern, dass es Zeiten gab wo nichts ging, – gar nichts. An denen der Kopf wie leergefegt und der Geist zu nichts fĂ€hig war außer zu chaotisch anmutenden Gedanken. Schlimme Zeiten.

Doch wenn’s mal lĂ€uft, dann lĂ€ufts. Eine Freundin hier am Blog die sagte mal zu mir es gehe ihr ebenso. Es ist dann besser nicht zu schreiben als irgendeinen Mist, der die Ernsthaftigkeit der momentanen Lage ĂŒbertĂŒncht. Recht hat sie, – da wo nichts ist kann auch nichts sein.

Schreiben ist ja immer auch ein Prozess von Denken, Sehen und auch FĂŒhlen und so liegt die Antwort eigentlich schon auf der Hand.

Derzeit ĂŒberflutet mich mein Hirn und der Kaffee fließt in Strömen. Wobei ich hĂ€tte auch so viel zu tun, denn der Umzug kommt schneller nĂ€her als mir lieb ist. Das wird noch heftig fĂŒr uns Zwei. Wir mĂŒssen dann loslassen. Unglaublich viele Dinge werden zum Abschiedsschmerz und das sich trennen von lieb gewonnenen Dingen beziehungsweise Erinnerung, ist oft ein bisschen wie sterben đŸ˜„

Minimalismus, – Tiny House Freunde kennen das. Die Art sich heute auf wesentliche Dinge zu konzentrieren ist grade bei alt und jung sehr im kommen. Es macht ja auch Sinn wenn ich so zurĂŒck denke was die Eltern uns ĂŒberlassen haben. Nicht nur der Schmerz sich von deren LieblingsstĂŒcken zu trennen, nein erst recht zu welchem Preis.

Ich habe mir ĂŒbrigens auch Gedanken zum eigenen Ableben gemacht bezĂŒglich des Blogs. Erst dachte ich mache ein Buch daraus fĂŒr deinen Enkel. Dann aber dachte ich so bei mir: stop an welchem Punkt denn nur? Jetzt sofort, dann wĂ€re sicher vieles offen und zum Zeitpunkt, den man ja glĂŒcklicherweise nicht kennt, wer macht das denn? Nö da sollen sich interessierte aller Couleur mal durchwurschteln…😎

Gestern habe ich dann noch per Google Maps erfahren, dass mein Verwandter in NordseenĂ€he sein GeschĂ€ft ganz aufgegeben hat. Also umdisponieren mit dem eventuellen Einlagern der Möbel. Zum GlĂŒck sind es nur eine Hand voll und notfalls kann ich die sicher gĂŒnstig per Spedition einlagern. Eventuell lass ich eh den ganzen Klumpatsch per Spedition liefern. Umzugskartons gibt es ja sicherlich auch so 30 StĂŒck. Aber es wird gekĂŒrzt wo immer es geht.

Es ist schon witzig wenn man einfach einmal drĂŒber nachdenkt wie eines das andere nach sich zieht. Bist du zu zweit brauchst du doch nie mehr als 3 SĂ€tze Teller und Besteck. Hast du aber einen GeschirrspĂŒler dann sollten zehn Gedecke minimum sein. Wegen zwei Tellern wirft schließlich niemand so ein Ding an. 🧐

Minimalismus heißt also die Gunst der Stunde – und das gilt ebenso fĂŒr UmzĂŒge und Blogs, – und ein wenig wohl auch (zumindest ab und an) fĂŒr unser gesamtes Leben…

Foto/Text JK ©13/10/2020

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