Es läuft – alles…

Grade geht die Uhr gegen 0 Uhr und vor zwei Stunden zeigte das Thermometer noch 33 Grad. Mittlerweile geht es bergab und wir haben 26.

Im Fernsehen läuft Pink Floyd und David Gilmour zupft die Gitarrensaiten genial. 1989 war der Mitschnitt und spült mich mal wieder nach Hause. 89 war fast Endzeitstimmung und ich überlegte bereits am Ende einen Punkt zu setzen.

Veränderungen – der Alkohol musste weg, genau wie all die Abhängigkeiten. Sowohl die lieb gewonnenen als auch die, denen man nachsagte sie wären irgendwann tödlich. Die Zeit war exzessiv, ich schrieb schon oft darüber. Die Hürden die den Menschen gesetzt werden existierten nicht. Was muss das muss und wehe wenn nicht.

Das Leben hatte seinen Wendepunkt, spätestens 90/91. plötzlich wurde einem bewusst was die Hühner schon vor Jahren im Eierstall während des Eierlegen gackerten.

Schwere Zeit – bereit alles hinter mir zulassen. Und doch hat es noch 2 Jahre länger gedauert. Auch der beste Coup muss vorbereitet und überlegt sein.

Der Abschied von der Musik war schwer und doch war es eine Entscheidung für das Leben und gegen ein Ende in Sodom und Gomorrha.

Begriffen haben ich es wohl erst als ich im „6er Coupe“ mit 250 Klamotten Richtung Süden fuhr.

Freiheit die ich meine, es hätte ein geiler Titel zu einem geilen Song werden können, aber wie gesagt hätte…

Alle Welt sehnt sich nach Freiheit, und doch ist jedes Geschöpf in seine Ketten verliebt; das ist der Urwiderspruch, der unentwirrbare Knoten unserer Natur.

Sri Aurobindo

Foto/Text JK ©01/08/2020

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