Die Zeit vergeht im Rückspiegel dessen was bleibt, viel zu schnell…

Was waren das für sonnige Zeiten. Auch die Winter hat man genutzt, ja man konnte ihm etwas abgewinnen. Man kam sich näher, brachte einen Gegenpol durch das gefühlvolle Kuscheln im Bett ins Spiel und war berauscht wenn einem die erste Frühlingssonne morgens an den Zehen kitzelte.

Man brauchte nicht viel innerhalb dieser frühverliebten „Blase”.

Heute fand ich dieses alte Foto und mir kam in den Sinn, dass ich da noch nicht ahnte wer ich heute bin.

Es war ein langer Weg mit Höhen und Tiefen, damals dachte ich zu schweben, Jugend eben. Ich wusste nichts und wollte Spaß. So einfach war das damals.

Ehrlich:

…ich hatte sehr viel Glück im Leben. Lernte sehr früh dieses wundervolle Mädchen lieben, was sich heute noch namentlich nennt wie ich und deren Hochzeitstag sich ebenso wie der Meine in 3 Wochen zum 40. Mal wiederholt.

…ich hatte eine Band, war lange deren Frontmann und stand ebenso als Sänger in vielen Studios. Meine Zeit war geprägt vom Vortänzer und das nicht nur auf der Bühne.

…ich war sozial arrangiert und schnell merkte ich meine Affinität zu Gesetzen in Bezug auf Menschen. Als Gesamtbetriebsratsvorsitzender Tausend Menschen zu vertreten, ja jedem so gut es ging ein Freund zu sein, gab mir Kraft. Wahlergebnisse von weit über 90% gaben mir die Sicherheit auf dem richtigen Weg zu sein.

…ich war glücklich mit dem Leben. Ja ich war manchmal für die Eine oder Andere der Mittelpunkt der, oder ihrer zuvor kleinen Welt. Das was mir in den Situationen ein oft persönlicher kleiner hero sein selbst passiert, war dann nicht immer so heldenhaft.

…ich habe wahre Freunde immer begrenzt gehalten um ihnen gerecht zu werden. Mit einem verbindet mich das Wort Freundschaft jedoch bis Heute. Er Hotelmanager in Kapstadt und ich lernten uns in Berlin kennen als er grade dabei war das Traditions-Restaurant seines gestorbenen Vaters zu übernehmen. Es stimmte einfach fast alles und das was nicht so passt, wird bis Heute einfach angesprochen.

Das Leben wird für den Glücklichen wie mich, durch gute Freunde und durch gute Begegnungen bestimmt. Dazu gehören Männer und Frauen die sich gegenseitig anziehen und vom Leben erzählen können, sich vielleicht sogar ein wenig vom Leben haben formen lassen.

Das allergrößte Geschenk was man jedoch bekommen kann, ist ein Partner der einem Spielräume schenkt. Der einem, wie es mir passierte, sogar in Krisen schriftlich bekundet das trotz aller Liebe, keinerlei Kaufverträge bestehen und dass alles neue Glück immer auch Wünsche meines eigenen Herzens sein sollten.

Nun ich denke dankbar an das alles zurück uns so möchte ich mit Max Giesinger schließen:

So laufen die Jahre weiter ins Land
So fängt das Neue nach dem Alten an
Wir sind auf der Reise, und irgendwann
Kommen wir an…

Foto/Text JK ©09/05/2020

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