While my guitar gently weeps…

Liebe Freunde meines Blog, das Lied der Beatles ist ein Synonym meiner Traurigkeit. Immer wenn es mir mental schlecht geht, ich den Tränen nahe oder gar in eine Depression verfalle, lasse ich die Heros meiner Kindheit an mich heran. Egal ob Black Bird oder i ´m so tired sind Lieder die mich im Inneren erreichen. Sogar mich packen und wachrütteln können.

Ich bin eigentlich strikt dagegen Politik für meinen Blog zu machen oder gar zu legitimieren. Ganz im Gegenteil sind es Geschichten teils aus meinem Leben und auch gelesenes oder aber zu zeitgemäßen Themen zu verbreiten. Das betrachte ich als meine Aufgabe hier. Spaß, Glück und vor allem ein wenig kurzweiliges zu verbreiten, darin sehe ich meine Mission.

Das Leben ist schwer genug, das weiß ich nicht erst seit die Depression mein ständiger Begleiter ist. Es ist ebenso schwer den Blog überhaupt zu bedienen wenn man aus der Umklammerung der eigenen Gefühlswelt kein Entrinnen findet. Wenn alle eigens erfundenen Goodies nichts mehr bewirken. Wenn das Bett tagsüber dazu dient der eigenen Seele die Dunkelheit zu wahren.

Keiner kann einem da helfen und einzig Psychopharmaka werden zuhauf verschrieben, den Ärzten sei Dank. Aber schnell landet man dann in anderen Abhängigkeiten und irgendwann noch ganz woanders.

Also lege ich meine Seele in die Hände jener Dinge welche gut für mich sind. Die meiner Frau, meiner Freunde, meiner Liebe für die Musik und meiner eigenen Geschichte in der ich jedesmal frei aufatmen kann und mich geborgen fühle. Das Leben ist kein Ponyhof, – lange habe ich darüber gelacht und nun plötzlich bleibt es mir im Halse stecken.

Derzeit strömen viele Dinge auf unser aller Leben ein. Politische, soziale, aber auch das weiter existieren unseres Planeten betreffende. All das erfordert Antworten- auch, ja, von jedem EINZELNEN..!

Niemand der auch nur ein bisschen Hirn hat kann einfach weitermachen wie bisher. Eine Wende fängt immer erst beim Einzelnen im Schädel an. Aber wem sage ich das!?

Ich versuche alles was mir möglich ist. Allein das bin ich meinem Enkel, aber auch meinen Vorfahren gegenüber schuldig.

Meine Omas haben mir all ihre Liebe gegeben und als Zeitzeugen von 2 Weltkriegen erzählt. Ich selbst habe mich belesen und mir keine Grausamkeit dabei erspart. Selbst groß geworden in Ruinen, in denen wir als Kinder gespielt haben, oft unter Lebensgefahr, bin ich bisher glücklich und dankbar in diesem Land keinen Krieg erlebt zu haben.

Mir ist daher auch ganz klar, wenn braunes Gesindel wieder Mehrheiten in Deutschland erreicht, dann bin ich weg, egal ob mir wer folgt oder nicht…

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Foto/Text JK ©06/02/2020

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