Frühe Texte – neu gefunden…

Philosophisch betrachtet ist unser Leben doch ein Buch mit vielen Kapiteln. Im ersten und im letzten Kapitel haben wir zugegebenermaßen wenig Einfluss auf das Geschehen, aber in den dazwischen liegenden Kapiteln haben wir immer wieder die Chance mit kleinen, manchmal auch großen Anstrengungen den Inhalt des Buches zu verändern.
Dabei ist es von entscheidender Wichtigkeit sein Leben mitbestimmen zu wollen und zu handeln. Wobei wir Menschen immer nach dem Grundsatz, handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst, handeln sollten.
Nun ja, ich höre schon die Stimmen, die da rufen: „einfacher gesagt als getan lieber Jürgen“, aber ich sage mal da irrt ihr. Denn wenn ich bereit bin meinem Leben, Sinn, Richtung und Glück zu geben, dann muss ich aus und mit meinem persönlichen Schicksal heraus handeln und für mich auch mit meiner Eingeschränktheit den Weg suchen und gehen. Ich muss meine Träume und Wünsche also den Gegebenheiten anpassen und den Sinn und Erfolg meines Lebens an mancher Stelle vielleicht neu justieren.
Wenn auch in den Kapiteln immer wieder Herausforderungen warten, so müssen wir diese Herausforderungen annehmen, damit am Ende unseres Buches der Sinn des Lebens erkennbar wird. Sein Leben nicht annehmen würde bedeuten „weiße Seiten“ zu hinterlassen und ein Buch zu haben, das sinnlos wird, weil es ohne Inhalt bleibt. Ein Buch was nutzloser nicht sein könnte und dem trotzdem zwei Kapitel nicht fehlen, nämlich der Anfang und das Ende.
Egal wo oder in welchem Kapitel eures Buches ihr euch grade befindet und egal welche Sorgen, Einschränkungen und Nöte ihr beklagt, findet euren Weg damit umzugehen, nehmt es an, wie es ist und lasst diesen Satz „aber es ist nicht so einfach“ weg. Das Glück und die Zufriedenheit im Leben kann jeder erlangen der sich auf das Leben einlässt und der sich selbst so annimmt wie er ist:
…mit all seinen Schwächen, seinen Einschränkungen, seinen Fehlern, aber auch mit den vielen guten Seiten die in uns stecken, denen wir dann bereitwillig folgen sollten um für uns zu einem positiven Kapitel zu gelangen.

 

Die „wirkliche“ Welt erscheint im Sonnenlicht außerhalb unserer Höhle in die wir uns gerne zurückziehen. Sehen wir also zu, wie wir dem Sonnenlicht auch für uns ein wenig Wärme und Licht abringen können, Heute…, Morgen… und bis zu unserem letzten Kapitel… JK©2010

.
Foto/Text JK ©31/08/2017
.

img_4484

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s