Zu verschenken, Gockel von damals…

Kannst du vielleicht einfach mal gelegentlich die Fresse halten. So und nicht anders tönte es im Aufnahmestudio bei zwei Brüdern, >Welt-Hit-Schreibern<, wenn eine der angeheirateten Frauen mal wieder kolossal einen auf Wichtig machte. Das nicht ausschließlich die Erziehung Mädchen zu Prinzessinnen und Jungs zu Machos macht, das beweisen schon versuche mit Affen.

Die Erziehung ist dabei einzig eine Art Feinarbeit. Sie setzt unterschiedliche Prozesse zur Ausprägung des Männer- und Frauentypus in Gang. Mädchen spielten zwar lieber mit Puppen und Jungen mit Autos oder mit Pistolen. Dennoch gibt es auch Schnittstellen etwa bei Stofftieren und Legos. Durch die Erziehung kann sich eine enorme Variationsbreite von Persönlichkeiten ausbilden. Deshalb ist es sicherlich auch gut, Kindern alle Angebote zu machen. „Man muss nicht erwarten, dass das Angebot dazu führt, dass geschlechtsneutrale Kinder erzeugt werden“:
NEIN, es kann auch schon mal fehlgeleitet sein Ziel verfehlen!
Erziehung ist die eine Sache, der Kopf, gefüllt mit mehr oder weniger Intelligenz dann die andere Sache.
Die in meinen Anfangssatz genannten wussten um die „Liebe“ ihrer zwei Angetrauten, ja, sie konnten und wollten sich bis heute, 40 Jahre später, nicht riechen. 

Aber, wäre man den Paaren nicht so nahe gekommen wie ich es oft musste, so hätte man heute mit großem Erstaunen reagiert.
Ja, Brüder, regeln das anders als Schwestern. Sie lassen schon mal einen heraus, der den „Mimosen“ zwischen die Hörner blitzt. 

…und das obwohl die Auswirkungen der Erziehung bei Untersuchungen im Kindergarten wie folgt festgestellt wurde: 
Danach spielen Jungen heute gerne Machtspiele, sprechen wenig, äußern wenig Emotionen, bleiben in der Sprachentwicklung zurück. Mädchen spielen dagegen sehr differenziert, nehmen Emotionen von anderen wahr. Was in der Quintessenz bedeutet, wegen dieser Unterschiede seien Jungen für Mädchen als Spielpartner nicht attraktiv genug. Mit 18 Jahren sollen daher die Männer in vielen Kompetenzen nur noch hinter den Frauen her hinken. 
Daher haben wir vielleicht dann irgendwann das große Problem, dass die Verständigung in der Partnerschaft an der fehlenden Kompetenz der Männer scheitert.
Dass Frauen die Macht übernehmen werden, ist für mich daher nur noch eine Frage der Zeit. Jungen und damit später die Männer sind auf die neuen Herausforderungen nicht vorbereitet. 

Sie scheitern und überlassen das Feld zunehmend den Frauen.
Das Frauen eine gewisse Macht, innerhalb der Ehe und Familie erhalten, fände ich persönlich nicht nur fair sondern auch zeitlich reif. 
Ja, ich bekenne mich dazu weil ich denke, dass es höchste Zeit wäre mal die Kompetenzen zu regeln. Dies muss nicht alles umkehren was jemals ausgemacht wurde und kann selbst erstrittenes ruhen lassen wenn es schon ewig ruht. Aber mal ehrlich, wer braucht denn heute noch den „Gockel“ von damals? Wer muss sich denn wie ein Macho durch die Türe quälen um jedem zu zeigen wer der Herr im Hause ist.
Diese Art von – Ge-Oh-Te-Te – braucht kein Mensch, keine Familie und irgendwie letztlich doch tatsächlich niemand.
Stellt Euch den hier oben einführenden Studio-Satz bitte einmal andersrum vor…

Ich denke er würde auch Schwestern so gesprochen gut stehen und in der Quintessenz hätten ja auch sowohl Männlein und Weiblein recht:
Nicht nur in Studios, nein auch in vollen Zügen, öffentlichen Einrichtungen, Warenhäusern, Straßen und Wohnzimmern, sollten „Angeheiratete“ einfach auch einmal im richtigen Moment nur die Fresse halten…!

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Foto/Text JK ©27/10/2016

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