Eier, wir brauchen mehr Eier…

Es gibt Sie noch und doch es werden immer weniger

Verstreut mal hier mal dort sehe ich sie am andren Ort

Sie kauern nicht zusammen damit sich lange Arme spannen

Um die Welt war doch ihr Ziel die Kette reißt man braucht zu viel

Der Rest hält auch bei Sturm, Regen oder krummen Wegen

Hat Rückgrat und zeigt selbst in den gefährlichsten Kurven des Lebens

Seine Gradlinigkeit

JK
Ein vielen Menschen bekannter Torwart aus Bayern sagte einst laut über den Äther:

„Eier, wir brauchen Eier“

Was er damit damals und ich damit heute sagen möchte ist:

Wir brauchen wieder Leute mit mehr Rückgrat.

Diese Spezies geht uns leider immer mehr verloren und daher muss man schon beim Schulterklopfen aufpassen, dass der so geadelte nicht zusammenbricht.

Menschen mit Rückgrat zu erkennen ist in einer Gesellschaft die immer mehr selbstverliebt die eigenen Werte, und damit meine ich nicht etwa die Inneren, verteidigt.

Nicht nur bei Politikern sondern immer öfter auch im privaten Bereich erlebe jene die grade in dem Bereich der Wirbelsäule unterentwickelt daherkommen. Man kann sie leicht an ihrem ständig schwankendem Gang erkennen. Wenn etwas nicht genug ausgeprägt ist und auch zu selten benutzt wird, dann bildet es sich halt zurück. Wir kennen das, wenn wir nach langer Bettlägerigkeit plötzlich aufstehen sollen. Die ersten Schritte fallen uns sichtlich schwer.
Menschen die in diesen Tagen Rückgrat beweisen, öffentlich zeigen und sich selbst dabei zurücknehmen, heißen Merkel und mit ihr hunderte von Künstlern aller Genres.
Chapeau dafür an dieser Stelle
Es gibt eine Straftat, die leider nicht strafverfolgt ist und somit auch nicht zur Anklage kommen kann, ich meine das Brechen des Rückgrats und darum möchte ich an alle Andersdenkenden appellieren sich wenigstens an diesem Verbrechen nicht zu beteiligen.
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Koffer aus Metall und Wintersachen,

Wärmendes für den nächsten Tag.

Gesichter hart, kaum ein Lachen.

Wohin es geht, hat man sie nicht gefragt.

Flüchtlinge aus Libyen und Aleppo,

sie kommen in Booten übers Meer,

ohne Geld und ohne Pass,

was sie treibt, ist Angst und Hass.

Manche schaffen’s bis hierher.
Es ist das Ende aller Tage, der Anfang allen Seins.

Wem gehört die Welt?

Ist sie deins oder meins?Das Ende aller Tage, der Anfang allen Seins.

Wir sind nicht allein.
Auf den Boulevards unserer Geschäfte

spielen Kinder gleich das Tamburin,

erzählen was vom Leben und den Resten,

manche geh’n vorbei, schau’n verstohlen.
Wir hatten auch mal ungleich harte Jahre,

standen wie Bettler Spalier,

das ist noch nicht vorbei,

Bruder, es sind immer zwei,

der eine mauert, der andere will die Tür.
Es ist das Ende aller Tage, der Anfang allen Seins.

Wem gehört die Welt?

Ist sie deins oder meins?

Das Ende aller Tage, der Anfang allen Seins, wir sind nicht allein.
© Klaus Hoffmann/Liedtext

Ich wünsche allen eine friedvolle Adventszeit…
Zum Advent
Die erste Kerze wird entzündet,

hell erstrahlt ihr warmer Schein.

Von Herz zu Herz in Liebe kündet,

Frieden auf Erden möge es sein.
Diesen Wunsch gar viele hegen,

in besinnlicher Vorweihnachtszeit.

Im Jahreslauf dies auch zu pflegen,

ein Segen – wären alle dazu bereit.
Hoffnungsvoll und mit Zuversicht

daß wir Menschen daran denken.

Schau ich hin ins flackernde Licht,

so sollten wir uns beschenken.

© Karin Thießen

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Foto/Text JK ©11/2015

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